46. Unger-Kühne-Doppelturnier
Zur nun 46. Ausgabe unseres bekannten Unger-Kühne-Doppelturniers trafen sich trotz Schnee und Glätte immerhin acht Doppel, bestehend aus wildesten, mannschaftsübergreifenden Kombinationen, die in Summe maximal 3200 LPZ haben durften. In zwei Vorrundengruppen wurde mit allen Mitteln gekämpft und man gewöhnte sich so langsam aneinander.
In beiden Gruppen setzten sich die Topgesetzten durch, und größere Überraschungen blieben aus. Als jemand, der noch ohne LPZ, TTR oder welchen Wert auch immer gespielt hat, muss ich nun anerkennen: Der Wert wird immer genauer und aussagekräftiger. Spaß beiseite, denn nun standen die Halbfinals an, und diese waren hart umkämpft. Gerade bei Geza Lakatos / Alex Rein-Jury gegen Moritz Wegner / Stefan Knapp wurde jede Satzpause für taktische Besprechungen genutzt und anschließend auch direkt umgesetzt.
Doch die Favoriten setzten sich durch, so hieß das Finale: Björn Apfel (3. Team) mit Frank Schimmelpfennig (6. Team) gegen Moritz Wegner (3. Team) mit Stefan Knapp (6. Team). Hier waren die Favoritenrollen nicht eindeutig. Moritz und Stefan verfügten über die Erfahrung aus sieben Finalteilnahmen in den letzten vier Jahren, die anderen beiden überzeugten mit gefährlichen Doppelnoppen-Spielsystemen. Daher entwickelte sich ein wahrer Nervenkrimi. Dieser ging über die volle Distanz. Am Ende dieses sehr spannenden Finals mussten sich Moritz und Stefan, nach Abwehr eines Matchballs und in der Verlängerung geschlagen geben.
Somit sind die neuen Champions, Sieger des 46. Unger-Kühne-Turniers und nun das gefährlichste Doppel Charlottenburgs: Frank und Björn
Danke an alle, die da waren und auch an Frank Gaigals, der den Organisator am Ende sportlich etwas entlasten konnte. Bleibt gesund und bis ganz bald in der Nehringarena.